31.05.2014

Newsletter Wolf & Co: Wir verlosen drei DVDs "Expedition Wolf"

Der nächste Newsletter "Wolf & Co" wird ein sommerlicher Doppel-Newsletter.
Unter allen Abonnenten verlosen wir drei DVDs des neuen BBC-Films "Expedition Wolf".


Der nächste Newsletter erscheint Mitte Juni. Wer unseren kostenlosen Newsletter noch nicht kennt, kann sich hier anmelden: Newsletter Wolf & Co


26.05.2014

Kiel bläst zur Jagd auf Mutterfüchse - Unterstützt der NABU die Jagd?

Graswarder: Kiel bläst zur Jagd auf Mutterfüchse
Naturschützer wollen auf der Heiligenhafener Landzunge Füchse während der Setzzeit schießen. Jäger und Tierschützer schlagen jetzt Alarm.
Mehr ...

Kommentar
Was ist denn das? Jetzt unterstützt der NABU die Jagd auf Mutterfüchse, während sogar die Jäger dagegen sind ...
Verdrehter kann die Welt nicht sein.

25.05.2014

Animal Planet auf dem Tiefpunkt mit neuer Wolfsdoku

Es gibt neue Infos zu diesem Post. Animal Planet hat den Film in den USA zurückgezogen,  nicht aber in anderen Ländern. Ich berichte darüber im nächsten Newsletter.

Animal Planet hat sich mal wieder selbst übertroffen - oder sollte ich sagen "untertroffen"?
Die neue "Doku" ist so voller Vorurteile und Wasser auf die Mühlen der Wolfshasser. Wie um alles in der Welt kommt ein TV-Sender, der sich rühmt, für die Tiere dazusein, dazu, einen solchen Film zu drehen???
Der Trailer spricht für sich und die Kommentare dazu ebenfalls. Gäbe es einen Preis für die schlechteste Wolfsdokumentation des Jahres, dann würde ich ihn an Animal Planet vergeben.

Angriffe von Wölfen auf Menschen gibt es. Ich habe sie in meinem Buch "Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?" dukumentiert, u.a. den Fall, um den es bei dieser Doku geht.
Was wir aber am wenigsten brauchen, sind Filme über Menschen fressende Wölfe, die alle Aufklärungsarbeit von Jahren zunichte machen.

Nachtrag
Hier sind Protestadressen, wo man sich über den Film beschweren kann:

Discovery (Animal Planet gehört zu Discovery)

Und eine Petition gegen den Film


22.05.2014

Österreich: Wolf von Landwirt in Kärnten erlegt

Ein Wolf ist in Kärnten von einem Bauern erlegt worden. Das geschützte Tier war offenbar in den Stall des Landwirts eingedrungen und soll schon zuvor mehrere Schafe gerissen haben. Zum Umgang mit zugewanderten Wildtieren seien jedenfalls noch "bewusstseinsbildende Maßnahmen" notwendig, hieß es seitens der zuständigen Landespolitiker.
Laut Polizei hatte der Sohn des Bauern gegen 20 Uhr ein Tier beobachtet, das in den Schafstall schlich. Er verständigte daraufhin seinen Vater. Der wiederum holte sein Jagdgewehr und erlegte den Eindringling. Erst danach stellte sich heraus, dass es sich um einen Wolf gehandelt hatte. Bei der Polizei wurde wegen des Vorfalls jedenfalls Anzeige erstattet, da es sich bei einem Wolf um ein geschütztes Tier handelt.

Mehr ...

Update: Erlegtem Wolf das Fell abgezogen

20.05.2014

Thema Wolf & Hund - noch Fragen?

Ihr erinnert euch vielleicht, dass Günther Bloch und ich bei der Planung zum zweiten Band für "Wölfisch für Hundehalter" euch gebeten hatten, Fragen zu stellen, die wir dann im Buch beantworten wollten. Das Buch hat sich leider durch Günthers Krankheit ein wenig verzögert, aber nun geht es wieder frisch weiter.
Darum hier noch einmal der Aufruf an alle, die uns bisher noch KEINE Fragen geschickt haben:

Behauptet wird ....
Hier schreibt bitte eine Behauptung, die ihr über das Verhalten von Hunden gehört oder auch selbst erlebt habt und die das Verhalten von Wölfen (vielleicht ) beantworten kann.

Bitte beachtet, dass wir weder konkret auf jeden Einzelfall eingehen, noch eine Beratung zum Hundeverhalten geben können. Wir werden aber gerne versuchen, interessante Fragen ins Buch mit hineinzunehmen. Alle Fragen werden selbstverständlich anonym im Buch behandelt, eine Antwort per Mail erfolgt nicht.
Wir bitten außerdem, uns keine Fragen mehr zu schicken, die bereits in "Wölfisch für Hundehalter" beantwortet wurden.

Fragen an meine Mail-Adresse: info [at] elli-radinger [dot] de 
Im Betreff bitte: "Frage für Wölfisch II"

Bitte Fragen ausschließlich per Mail, die Kommentare zu diesem Posting wurden deaktiviert.

Wir sind gespannt.

19.05.2014

Sehenswert: "Jäger in der Falle"

Ein Video und Bericht über die Jagd. Mein Lieblingsförster Peter Wohlleben wird inzwischen wegen seiner Aussagen massiv kritisiert. Weiter so, Peter!

Hier geht's zur Mediathek!

Bitte weiterleiten!

17.05.2014

Wolf und Luchs (Kolumne: Fuhrs Woche)

Diese Woche war ein Filmteam des ägyptischen Fernsehens in Spremberg in der Lausitz. Für nächste Woche hat sich eine Delegation aus Japan angesagt. Warum richten sich die Augen der Welt auf diese abgelegene Region am Ostrand unseres Vaterlandes? Nein, es sind nicht die sorbischen Bräuche, die dort noch gepflegt werden. Und es ist auch nicht der Braunkohlentagebau mit seinen gefräßigen Monstermaschinen, die Mondlandschaften hinterlassen. Es sind die Wölfe, die dort nun seit 14 Jahren ihre Fährte ziehen.
Lesen Sie weiter ...

15.05.2014

Sachsen: "Frieda" sendet nicht mehr

Nach meiner Rückkehr aus Yellowstone geht es hier weiter mit aktuellen Meldungen.
Hier können Sie die kurze Zusammenfassung meiner Yellowstone-Reise lesen.

Und nun zur Meldung aus Sachsen:

„Frieda“ sendet nicht mehr
Aktuell sendet nur noch eine im Rahmen des Projektes „Wanderwolf“ besenderte Wölfin (FT8 „Greta“) Daten zu ihrer Raumnutzung. Das Senderhalsband einer zweiten in diesem Projekt besenderten Wölfin (FT9 „Frieda“) fiel im Februar 2014 aus. Fotos belegen, dass die Wölfin nach wie vor das Halsband trägt, es sendet jedoch keine Daten mehr.
FT9 stammt aus dem Daubaner Rudel und übernahm das Territorium nach dem Tod ihrer Mutter im Januar 2012. Sie wurde am 15. Mai 2013 besendert. 2013 zog sie mindestens drei Welpen auf. In den 10.5 Monaten, in denen ihr Halsbandsender funktionierte, nutzte „Frieda“ ein Gebiet von 399 km² MCP100* bzw. 251 km² MCP95**.
Bei FT8, die aktuell den einzig funktionierenden Halsbandsender trägt, handelt es sich um die Fähe des Nieskyer Rudels. Sie stammt aus dem Daubitzer Rudel, ihr Rüde aus einem westpolnischen Rudel. Die Senderdaten der letzten 3 Monate haben keine neuen Erkenntnisse zur Raumnutzung der Fähe geliefert. Insgesamt nutzte „Greta“ bisher in den 10.5 Monaten ihrer radiotelemetrischen Überwachung ein Territorium von 423 km² MCP100* bzw. 337 km² MCP95**, welches sich von der Südkante des Truppenübungsplatzes Oberlausitz bis nach Görlitz im Süden erstreckt.
Das Projekt „Wanderwolf“ ist ein gemeinsames Projekt des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) und der Projektgruppe „Wanderwolf“, die aus der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW), dem Internationalen Tierschutz-Fonds gGmbH (IFAW), dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und dem World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) besteht. Ziel des Projekts ist es, Informationen über die Raumnutzung und zum Abwanderungsverhalten der Wölfe zu erheben.
Mehr Informationen zu dem Projekt erhalten Sie auf www.wolfsregion-lausitz.de.

* MCP100 = die durch die Verbindung der äußeren Lokationen entstandene Fläche.
** MCP95 = die durch die Verbindung der äußeren Lokationen entstandene Fläche, ohne die die 5 Prozent, die am stärksten von den anderen Lokationen abweichen



Karte: copyright LUPUS Institut

Auf der Karte sind die Häufungen der aktuellen Lokationen (Kernels) der besenderten Wölfe und die ungefähre Lage der jetzigen Territorien dargestellt. Je dunkler der Kernel-Bereich, desto häufiger dort Lokationen stattgefunden haben.