17.07.2014

Soko Wolf

15 tote Wölfe, viele Tiere sind spurlos verschwunden: Experten stehen vor einem Rätsel, ein Spezialteam aus Berlin hilft jetzt dem LKA bei der Suche nach den Tätern

Schon wieder einer: Fünf Stunden hat Tierpathologin Claudia Szentiks am Seziertisch verbracht, um einen toten Wolf aus dem Kreis Bautzen zu obduzieren. Das Tier wurde erschossen, wie seit Dezember 2013 in Sachsen schon zwei weitere vor ihm. Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) steuert damit auf einen traurigen Rekord zu: Bei 15 toten Wölfen aus kooperierenden Bundesländern hatten die Forscher allein 2014 die Todesursache zu klären. "2012 und 2013 hatten wir je etwa ein Dutzend pro Jahr, die Zahl ist also ganz schön angestiegen", sagt Szentiks.
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