31.10.2014

Jagdreform jetzt! Resolution für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW

Fast 8.000 Hauskatzen und 69 Hunde wurden im vergangenen Jagdjahr in Nordrhein-Westfalen von Jägern erschossen. Täglich verenden unzählige Tiere qualvoll in Fallen. Viele Tierarten werden ohne den vom Tierschutzgesetz in § 1 vorgeschriebenen vernünftigen Grund getötet, weil keine sinnvolle Verwertung stattfindet. Und schon die Ausbildung von vielen Jagdhunden ist mit großem Tierleid verbunden: Sie werden an Füchsen oder flugunfähig gemachten Enten für ihre spätere Aufgabe trainiert.
Derzeit findet in Nordrhein-Westfalen eine Novellierung des Landesjagdgesetzes statt. Obwohl der Tierschutz seit 2001 in der Landesverfassung verankert ist, werden die Belange des Tier- und Naturschutzes bei der Jagdausübung bis heute nicht beachtet.
TASSO e.V. ist nun dem Jagdreform-Bündnis in NRW beigetreten. Zusammen mit dem BUND, dem Deutschen Tierschutzbund, den Menschen für Tierrechte, und weiteren Tier- und Umweltschutzverbänden setzen wir uns für eine grundlegende Reform des Jagdgesetzes in NRW ein, die sich an ökologischen Prinzipien und am Tierschutz orientiert.
In einer gemeinsamen Resolution haben die zusammengeschlossenen Verbände zehn zentrale Eckpunkte festgelegt, die aus der Sicht des Tier- und Naturschutzes bei der Jagdgesetznovelle berücksichtigt werden müssen. Zu den Forderungen zählen unter anderem ein Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen, das Ende der Fallenjagd, ein Verbot der Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren, ein Verbot der Baujagd und eine drastische Reduzierung der Liste der jagdbaren Arten.
Unterstützen auch Sie die Resolution und unterschreiben Sie für eine grundlegende Reform des Jagdrechts.
Wichtig: Nach dem Ausfüllen des Formulars erhalten Sie eine E-Mail: Damit Ihre Stimme gezählt wird, müssen Sie Ihre Unterschrift mit Klick auf den darin enthaltenen Link bestätigen. (Quelle)