05.01.2015

Projekt Wanderwolf: Verfahren eingestellt

Einsatz von Tellereisen bleibt in Sachsen für die Wildbiologen ohne Folgen.

Wie die Staatsanwaltschaft Görlitz auf Anfrage der uJ-Redaktion mitteilt, wurden die Ermittlungen gegen 'mehrere Beschuldigte' eingestellt, die im Rahmen des Projektes Wanderwolf mehrere Wölfe mit Tellereisen gefangen hatten.
Zur Begründung hieß es, dass kein Tatnachweis geführt werden konnte. Tellereisen seien zwar verboten, weil sie Tiere beim Zuschnappen grausam verletzen würden, an einer solchen tierschädigenden Wirkung fehlt es jedoch, wenn - wie im vorliegenden Fall - gepolsterte 'Soft-Catch-Traps' oder Belisle-Fußschlingen eingesetzt würden.
Zudem seien die Tiere lediglich zum Zweck der Beobachtung zur Verfolgung tierschützender Ziele gefangen worden, erklärt die Staatsanwaltschaft.

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