16.11.2015

Rezension: 101 Top Dogs

101 Top Dogs
Von verkannten Hunden bekannter Menschen und umgekehrt

Dana Horáková

Kynos, 2015
450 Seiten
ISBN: 978-3954640508
19,95 €

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Inhalt
Wussten Sie, dass Charles Schulz’ weltberühmter Peanuts-Hund Snoopy ein ganz reales Vorbild hatte? Dass Mozart, wenn er auf Konzertreisen weilte, seinem daheimgebliebenen Foxterrier „Bimberl“ schriftlich Grüße ausrichten ließ? Dass ein kleiner Hund fast Isaac Newtons Karriere ruiniert hätte und Pablo Picasso seinen Dackel Lump geradezu vergötterte? Dieses unterhaltsame Buch stellt – augenzwinkernd! – 101 Hunde vor, die zwar nicht die Welt, aber ganz sicher ihre Menschen veränderten und deren Verdienste um die Entstehung der Erfindungen, Heldentaten, Kunstwerke ihrer „Halter“ immer noch verkannt werden. Einige dieser genügsamen Bodyguards unserer Seelen kennt man bereits, die meisten jedoch sind bislang anonym geblieben.

Rezension
Dies ist ein Fleißwerk, das man nicht einfach als Bettlektüre von vorn bis hinten liest. Aber es ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann, um etwas über interessante Mensch-Hund-Gespanne zu erfahren. Es erzählt die Beziehung von berühmten Menschen und ihren Hunden. So liest man unter anderem über die Hunde von Tutanchamun, Thomas Mann, Jack London, Abraham Lincoln, Steve Jobs oder Martin Luther.
In jedem Kapitel erfahren wir etwas über den Hund, seinen Menschen und deren gemeinsame Geschichte und findet am Ende Tipps zum Weiterlesen oder Anschauen (YouTube). Der Hinweis „Übrigens“ bietet darüber hinaus interessante Kurzinformationen.
Das Buch bietet lustige, erstaunliche und emotionale Geschichten und ist eine gigantische Fleißarbeit, die leicht drei Bände hätte umfassen können. Darum hat man es wohl auch in kaum lesbarer Winzigschrift gedruckt, und als Ersatz dafür zu große Absätze gemacht. Das Layout und der Satz sind daher meine einzige Kritik, die zu einem Punkteabzug führen. (ehr)