16.06.2016

Brandenburg fördert Herdenschutzhunde

14.06.2016 - Eine lang gehegter Wunsch Brandenburger Weidetierhalter kann ab Montag (13. Juni) in Erfüllung gehen: Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger unterzeichnet in Altlandsberg mit Knut Kucznik – hier in seiner Funktion als Vorsitzender der AG Herdenschutzhunde e.V. - einen Vertrag über die Zuständigkeit zur Zertifizierung und Prüfung von Herdenschutzhunden. Mit der neu gefassten Richtlinie des Ministeriums „Natürliches Erbe“ wird in Brandenburg erstmals der Erwerb von Herdenschutzhunden gefördert.

Mit der Rückkehr der Wölfe haben auch die Übergriffe auf Nutztiere zugenommen. Insbesondere Schäfer, aber auch landwirtschaftliche Wildtierhalter und Weiderinderhalter sind betroffen. Der Einsatz von Herdenschutzhunden hat sich in anderen Ländern bewährt. Zucht und Ausbildung von Herdenschutzhunden sind nicht nur aufwändig, sondern erfordert viel Wissen bei der Ausbildung der vierbeinigen Hüter. Hierbei hat der Internationale Tierschutzfonds IFAW die Brandenburger unterstützt. Die Vereinbarung regelt die Zucht von Herdenschutzhunden, die Ausbildung und Prüfung dieser Tiere durch die AG Herdenschutzhunde e.V.

Weitere Informationen:
Förderung des natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins

Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Video zum richtigen Verhalten gegenüber Herdenschutzhunden auf der Alm.